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Seminare - Vorträge (Inhalte)
Drogen
Seminare zu einem umstrittenen Thema
Der Beschluß des Bundesverfassungs-gerichts 1994 zum Besitz und Gebrauch von Haschisch und Marihuana hat die Drogendiskussion wieder aufleben lassen. Verschärft wird diese Diskussion dadurch, daß von verschiedensten Seiten (Wissenschaft, Sozialarbeit, Polizei und auch Politik) die Legalisierung bzw. Verschreibungsmöglichkeit von soge-nannten harten Drogen gefordert wird. Dem Züricher Modell folgend werden auch in einzelnen Kommunen sogenannte Druck- oder Gesundheits-räume eingerichtet, was auf massiven Widerstand konservativer Politiker stößt. Diese Diskussion ist von Seiten der Politik geprägt von Unkenntnis, Unwissenheit und politischer Ideologie. Auf der Strecke bleiben hierbei die Menschen, die Drogenabhängigen und ihre Angehörigen, um die es sich eigentlich drehen sollte. Denn das Ergebnis der über 30 Jahre durchgeführten repressiven Drogenpolitik ist, daß die Zahl der Einsteiger mehr und immer jünger werden. Die Hoffnung, daß die rot/grüne Bundesregierung zumindest Ihre Vorhaben zu einer neuen, veränderten und liberaleren Drogenpolitik durchführt und diese dann auch in den Ländern umgesetzt wird, hat sich zerschlagen. Von einer großen Koalition aus CDU/CSU/SPD ist nicht zu erwarten, daß die Drogenpolitik liberaler gestaltet wird. In vielen Jahren Beschäftigung mit dieser Problematik hat sich herausgestellt, daß das Wissen um Drogen bei den meisten damit damit Befassten mehr als minimal ist. Es ist immer noch geprägt von ideologisch gefärbten Vorurteilen und von Halbwissen. Bei Erwachsenen genauso wie bei Jugendlichen. Dies ist der Ansatzpunkt der Seminare, denn die Teilnehmer sollen mehr erfahren von den Drogen, den Menschen und dem gesellschaftlichen Umfeld.
Folgende Themen werden behandelt:
- Drogensituation in der Bundesrepublik
- Was gibt es für Drogen
- Was führt zum Drogenkonsum
- Gibt es eine Vorbeugung gegen Drogenkonsum
- Welche Therapiemöglichkeiten gibt es
- Welche sogenannten Ersatzdrogen gibt es und welche werden gebraucht
- Wie ist das soziale Umfeld der Drogenabhängigen
- Wie sollte man sich Drogenabhängigen gegenüber verhalten
Zur besseren Veranschaulichung des Themas werden in den Seminaren, je nach Zeit und Länge, auch Videofilme eingesetzt. Die Teilnehmer werden im Laufe der Seminare in das gesamte Spektrum der Drogenproblematik eingeführt und können sich anschließend ein fundiertes Urteil bilden und kompetent mitreden. Dies ist besonders wichtig im Gespräch mit Jugendlichen. Des weiteren werden Berührungsängste gegenüber dem Thema und den betroffenen Menschen abgebaut. Deswegen wird auf den Seminaren, soweit möglich, immer ein Coreferent/in dabei sein, der/die entweder selber Drogen nutzt oder genutzt hat. Damit ist gewährleistet, daß die Seminarteil-nehmer einen authentischen Gesprächspartner haben. Außerdem, erhalten die Seminarteilnehmer umfangreiches Informationsmaterial nach dem Seminar, daß zum größten Teil selber erarbeitet wurde. Ich habe viele Jahre in der Drogenszene recherchiert, habe enge Kontakte zu Abhängigen, habe darüber geschrieben und und habe in Planung zu verschiedenen Problemstellungen zwei Film zu drehen. Ich habe bereits viele Seminare zum Thema der illegalen Drogen durchgeführt, vor allem für die Friedrich Ebert Stiftung, für Volkshochschulen u.a. Auch in Schulklassen wurden von ihm hierzu Unterrichtseinheiten abgehalten. An einem Kölner Gymnasium habe ich an einem größeren Prophylaxe- projekt mitgearbeitet. Insbesondere befasse ich mich auch mit der Drogenproblematik von ausländischen Jugendlichen. Die Seminare wenden sich an alle, die sich für das Thema interessieren oder beruflich mit diesem Thema konfrontiert werden; also LehrerInnen, SozialarbeiterInnen, Eltern, Politiker u.v.m. Auch für Jugendliche können Seminare zum Drogenthema veranstaltet werden. Eine Pressemappe und ein Exemplar der Arbeitspapiere können auf Wunsch Interessenten zugesandt bekommen
Mädchen und junge Frauen in der rechten Szene
Die rechte Szene wird meistens nur wahrgenommen über die männlichen Mitglieder, vor allem über die Skinheads, die durch ihr Outfit auffallen: kahlgeschoren mit Springerstiefeln, Bomberjacke und Baseballschläger. Mit den Mädchen und jungen Frauen, die der rechten Szene angehören, beschäftigt man sich kaum. Aber ihr Anteil ist in den letzten Jahren kräftig angestiegen, man redet hierbei von bis zu 30%. Sie fallen zum größten Teil nicht durch ihr Ourtfit auf, sind normal „bürgerlich“ gekleidet. Sie sind nicht mehr nur die Skingirls oder Reenees, die als Anhängsel ihrer Freunde nur mitmachen. Sie wollen selber politisch eigenständig tätig sein und es hat sich eine emanzipatorische rechte Bewegung begründet. Aber leider wird dieses Phänomen in der Öffentlichkeit kaum gesehen. Gelder für Forschung zum sozialen Hintergrund gibt es kaum, flächendeckende repräsentative Untersuchungen werden nicht finanziert und so gibt es auch kaum Möglichkeiten, diesem Phänomen in Jugendein-richtungen und Schulen zu begegnen, da einfach Grundlagen und auch Handlungsstrategien fehlen. Das Seminar oder auch ein Vortrag, soll erste Denkanstöße geben, die Teilnehmer sensibilisieren, das Problem beleuchten und die wenigen Forschungsergebnisse, die es gibt, vorstellen. Zu einem längeren Seminar könnem auch Wissenschaftler/innen eingeladen werden, die sich mit dieser Problematik auseinandersetzen. Interview in LizzyNet mit mir zu diesem Thema und Interview in LeaNet hierzu.
Musik der Rechten - rechte Musik
Entstehung und neue Entwicklungen
Die Musik der Rechten ist nicht nur die Musik der rechten Skinheads, die OiMusik, sondern seit Jahren ist sie vielschichtig besonders auch menschenverachtend und es wird zur Gewalt aufgerufen. Es gibt aber neue Tendenzen in dieser Musik mit der neue Schichten der Bevölkerung angesprochen werden sollen. Herausragendes Beispiel ist die Sängerin Annett, die bei allen NPD Veranstaltungen auftritt und sich „in die Herzen der Frauen, insbesondere die der bürgerlichen Mitte“ singt. Ihre Lieder handeln von Muttersorgen, Vaterland, sozialer Ungerechtigkeit und immer wieder von den Fremden. Sie besingt auch die Ordner auf Neonaziver-anstaltungen, sie singt über einen Rechten im Knast u.v.m. Anders als Frank Rennicke, der martialische Balladensänger der rechten Szene, drückt sie auf die Tränendrüse. Und dies scheint zu wirken, wie die Entwicklung zeigt. Sie werden Musik- und Filmbeispiele von einem Skinheadkonzert sehen und hören, von Annett, Frank Rennicke, Zillertaler Türkenjäger, Radikahl, Arisches Blut, Standarte u.a. Dieses Seminar (oder auch Vortrag) soll an Hand vieler ausführlicher Musikbeispiele und Filmen zeigen, welchen hohen, nicht zu unterschätzenden Stellenwert die Musik bei den Rechten hat. Es wird gezeigt, das diese Musik ein gefährliches Einstiegspotential hat. Auch wird aufgezeigt, wie der Vertrieb funktioniert. Dieses Seminar kann in Form eines Abendseminars oder Tagesseminars gestaltet werden, aber auch in Form von Informationsveranstaltung für Schülerinnen und Schüler während der Unterrichtszeit (z.B. zwei oder drei Schulstunden). Es werden verschiedene Medien benötigt, wie VHS Recorder, CD/DVD Player, Monitor, ev. Cassettenrecorder. Das Seminar wurde von der Referentin (die Ihren Namen hier nicht genannt haben möchte), mit der ich nicht mehr zusammenarbeite, und mir konzipiert. Meinungen von Schülern hierzu
Seminar zum Thema Hunde
Feindbild 2000
Vom besten Freund des Menschen zur reißenden Bestie
Das Jahr 2000 war für Besitzer von Hunden, deren Größe die eines Dackels oder Pudels überschreiten, ein schwarzes Jahr. Nach dem traurigen und nicht zu entschuldigendem Vorfall in Hamburg, wo von zwei sogenannten Kampfhunden eines Kriminellen ein Kind getötet wurde, wurde mit Unterstützung verschiedenster Medien, allen voran die Bild-Zeitung und die Kölner Express, in fast allen Bundesländern mit einem nicht zu überbietendem Aktionismus neue Hundeverordnungen und Hundegesetze auf den Weg gebracht, die aus ganz normalen Hundebesitzern potentielle Kriminelle machten. Außerdem wurden in einzelnen Kommunen die Hundesteuer für besagte Hunde unerträglich und überproportional erhöht. Den Vogel schoß hierbei das Land Nordrhein-Westfalen ab, das 41 per Namen genannte Hunderassen als gefährlich einstufte und alle Hunde mit dem Maß 20/40. In einem Unmaß von Politikerüberheblichkeit hielt es die federführende Ministerin Bärbel Höhn von Bündnis90/Die Grünen nicht für nötig, den Rat von Fachleuten einzuholen. Sie und ihre Ministerialbürokratie hielten sich für kompetent genug. Fortan mußten sich Halter größerer Hunde nicht nur permanent rechtfertigen, warum sie überhaupt einen Vierbeiner hielten, nein, sie wurden angepöbelt, angespuckt und sogar geschlagen. Und alles nur, weil sie einen Hund hatten. Die Hatz auf Hundebesitzer war eröffnet. Die Auswirkungen dieser unsachlichen, unfachlichen und in weiten Teilen auch hetzerischen Politik waren mannigfaltig. Das Land NRW hat mittlerweile ein Landeshundegesetz erlassen, in dem nur noch 14 Rassen als gefährlich eingestuft wurden. Das allerdings mit der Option, diese Liste jederzeit erweitern zu können. Ich werde die Teilnehmer mit den verschiedenen Landeshundeverordnungen, bzw. Landeshundegesetze bekannt machen, mit ihren Auswirkungen in den Ländern und Kommunen, ich werde über Hundesteuer reden und über die unerträgliche Bundesgesetzgebung des Bundesinnenministers Otto Schily. Außerdem werde ich auch über die verschiedenen Gerichtsurteile reden, so auch über die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom März 2004. Je nach Zeit werde ich Videos einspielen, um die Dinge zu visualisieren